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Krebs mit Achtsamkeit begegnen

Meine Geschichte 

Im Dezember 2021 habe ich meine Brustkrebsdiagnose erhalten. 

Es ist ein Schock die Nachricht 'Sie haben Krebs.' zu verdauen. 

Die Reaktionen darauf können ganz unterschiedlich sein. Ich hatte das Gefühl neben mir zu stehen, und mir dabei zu zuschauen wie ich versuche die Informationen, die mir mitgeteilt wurden zu verarbeiten. Ich war abwesend, fokussiert und zerstreut zugleich. 

Schock. Angst. Unwissenheit. Überforderung. Überwältigung. Schlaflosigkeit.

Der Gedanke 'Ich wache doch jetzt aus diesem Alptraum wieder auf!?'

Aber man wacht auf mit dem Gedanken 'Ich habe Krebs.'

Dieses Gefühl ist nicht in Worte zu fassen. Das Leben steht Kopf.

Mir hat meine Achtsamkeits- und Meditationspraxis in dieser Zeit sehr geholfen.

Sie hat mich getragen. Durch jede Wartezeit, jede Untersuchung, jede Komplikation, die Chemotherapie, die schwierigen Zeiten und Tage und Wochen. 

Sie hat mir Kraft, Mut und Vertrauen geschenkt. Auch in den Augenblicken in denen alles schwierig und schrecklich war hat es geholfen zu wissen, 'Dieser Augenblick geht vorbei'.

Aus dieser Erfahrung heraus ist mein Wunsch gewachsen MBSR-Kurse speziell für Krebspatient:innen anzubieten.

Warum ein separater Kurs? 

Krebs ist eine schwere Krankheit und nimmt in einer Gruppe unweigerlich eine besondere Stellung ein und ich finde, dass es daher auch ein besonderes Setting verdient. Der Austausch unter Betroffenen ist ein anderer. Durch das gemeinsame Erleben und Leiden entsteht ein Umgang miteinander, der sehr inspirierend und auf besondere Weise mitfühlend ist.

Auch die Deutsche Krebsgesellschaft empfiehlt MBSR als Mittel und Weg um emotionale Stabilität zu erlangen.

Link zur Deutschen Krebsgesellschaft 

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